Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen: Familie - Erfolgsfaktor für Gesellschaft und Arbeitsw


Also der Mann geht in die Firma, die Frau bleibt daheim bei den Kindern? Man muss sich aber bewusst machen, dass die Mehrheit der Deutschen nach wie vor so lebt. Das geht den Staat nichts an, das kann man nicht mit Gleichstellungsbeauftragten und Vorschriften regeln. Und aus der Perspektive des Kindes sind sowohl Mutter als auch Vater wichtig. Eine Kindergartenpflicht ist in meinen Augen ein schwerer Eingriff in die Autonomie der Familien und daher grundgesetzwidrig. Das Grundgesetz gibt uns nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht, unsere Kinder nach unseren Werten zu erziehen.

Auch Eltern wachsen mit ihren Herausforderungen, sind in einem Lernprozess. Die Bindung zwischen einem Kind und seinen Eltern ist etwas Einzigartiges und kann auch von einer liebevollen Erzieherin nicht ersetzt werden. Ein Kind braucht Vater und Mutter. Bei dieser Frage geht es darum, ob homosexuelle Paare ein Recht auf ein Kind haben. Das haben sie nicht — ebenso wenig wie heterosexuelle Paare. Ein Kind ist ein Geschenk, darauf gibt es kein Anrecht. Wenn es um Adoptivkinder geht, muss das Wohl des Kindes ausschlaggebend sein.

Im Interesse der Entwicklung dieser Kinder sollten heterosexuelle Paare bevorzugt werden. Ich sage aber auch: Diese Konstellation ist aber Fiktion. Ich habe mit Widerstand gerechnet, weil man in Deutschland nicht ungestraft gegen die Homo-Ehe sein kann. Etwa 90 Prozent der Reaktionen, die mich erreicht haben, waren zustimmend. Sowas tangiert mich aber nicht. Ich habe Homosexuelle in meinem Bekanntenkreis, mit denen ich gut und sachlich diskutieren kann. Das Problem ist auch, dass Medienschaffende eine sehr homogene Gruppe sind.

Ich kenne das ja auch von mir selber: Ich schreibe, was ich denke. In Norwegen wurde seit gut 20 Jahren das Gender-Mainstreaming auf die Spitze getrieben, und letztes Jahr ist das komplette Kartenhaus zusammengebrochen. Ein Kabarettist hat eine Dokumentation gedreht, die den Irrsinn dieser Ideologie aufgezeigt hat. Offenbar hat es den Narren am Hof gebraucht, um zu zeigen, dass der Kaiser keine Kleider anhat. Wenn wir in Deutschland so weitermachen, kommen wir vielleicht auch an diesen Punkt.

Aber vielleicht muss erst alles schlimmer werden, bevor es besser wird. Sie absolvierte ein redaktionelles Volontariat beim Badischen Verlag in Freiburg. Christliches Medienmagazin pro www. Die tiefe Unwahrheit dieser Theorie und der in ihr liegenden anthropologischen Revolution ist offenkundig. Er leugnet seine Natur und entscheidet, dass sie ihm nicht vorgegeben ist, sondern dass er selber sie macht. Der Mensch bestreitet seine Natur. Er ist nur noch Geist und Wille. Bernheim zeigt, dass es nun notwendig aus einem eigenen Rechtssubjekt zu einem Objekt wird, auf das man ein Recht hat und das man sich als sein Recht beschaffen kann.

Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen. So geschieht es auch beim Gender Mainstreaming. Nach Platon ist die Gerechtigkeit die oberste der vier Kardinaltugenden, die aus dem griechischen Adelsethos abgeleitet wurden. Dadurch unterscheidet er sich vom Barbaren.

Diese wird in der philosophischen Ethik weitgehend auch heute noch verwendet:. Die allgemeine Gerechtigkeit bezieht sich auf das in einer Gemeinschaft festgesetzte Recht. In diesem Zusammenhang leitet die iustitia legalis dazu an, dem jeweils geltenden Recht zu folgen. Von der allgemeinen ist die spezielle Gerechtigkeit zu unterscheiden. Im Blick auf die spezielle Gerechtigkeit unterscheidet Aristoteles die austeilende Gerechtigkeit iustitia distributiva und die ausgleichende Gerechtigkeit iustitia commutativa.

Letztere bezieht sich auf das Tauschdenken, z. Der Tausch ist gerecht, wenn die getauschten Objekte den gleichen Wert haben, wobei man modern nach Marktwert und Gebrauchswert unterscheiden kann. In einem marktwirtschaftlich organisierten Sozialstaat beispielsweise muss versucht werden, alle drei Elemente in eine Balance zu bringen. Sozialistisch orientierte Parteien werden dabei mehr die Gleichheit betonen. Sie darf es auch nicht, denn die Geschichte bleibt nicht stehen. Aber deshalb ist Gerechtigkeit nicht beliebig!

Und es wird immer eine relative Gerechtigkeit bleiben. Der Religionswissenschaftler Helmuth von Glasenapp unterscheidet zwischen Natur- und Stammesreligionen einerseits und ethischen Hochreligionen andererseits. Er nennt acht ethische Hochreligionen: Bei den westlichen Religionen ist des weiteren auf die Zuordnung von Gesetz und Gnade zu achten. Sie alle handeln von beidem. Doch die Gewichtungen sind ganz verschieden. Religion und Gesellschaftsordnung lassen sich dabei nicht trennen. Es handelt sich um Gerechtigkeitsauffassung im Sinne einer Gesetzesreligion. Es geht nicht von einem starren, zu beachtenden Gesetzeskodex aus.

Dies beginnt mit der Geschichte Israels. Die Initiative geht vom rettenden Gott aus. Aber Gott beugt sich herab. Seine Bundesverpflichtung ist als Liebesverpflichtung im Sinne der hingebenden Agape zu verstehen. Dies ist Gottes Gerechtigkeit! Entsprechend sind die Zehn Gebote der Dekalog keine detaillierten, kasuistisch gefassten Gesetze.

Heilsgeschichtlich gesehen, hat Gott den Bund gehalten. Denn Gott ist gerecht. Seine Bundestreue ist seine Gerechtigkeit. Das alttestamentliche Bundesvolk hingegen hat den Bund gebrochen. Darum verlor es seine Freiheit. Die Folge war das babylonische Exil.

Biblisch bedeutet Gerechtigkeit folglich gemeinschaftstreues Verhalten im Sinne des Bundesdenkens. Auch juristisch, philosophisch, soziologisch usw. Rawls beachtet also sowohl die Belange des Einzelnen wie die der Gemeinschaft. Wo nur ein Element, etwa allein die individuellen Interessen oder umgekehrt nur die der Gemeinschaft zum Zuge kommen, kann nicht wirklich von Gerechtigkeit die Rede sein. Zwischen Anarchismus und Kollektivismus. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Gemeinschaft hat hingegen alle Optionen der Einzelnen vorbehaltlos zu akzeptieren.

Auf diese Weise entsteht eine paradoxe Situation, die Individualismus und Kollektivismus gleichzeitig einfordert. Andererseits gilt es als ungerecht, wenn die Gemeinschaft eben diese Unterschiede wahrnimmt und sie unterschiedlich bewertet. Menschliche Gemeinschaft erstreckt sich auch auf die Abfolge der Generationen. Der Kampf aller gegen alle wird ausgerufen. Was brauchen die Kinder? Diese gelten als diskriminierend und sollen abgebaut werden. Ob es Absicht ist, eine in dieser Weise leicht manipulierbare Generation heranzuziehen?

Gender Mainstreaming beruht auf illusionistischem Denken, weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist und nicht ohne Gemeinschaft existieren kann. Jeder Einzelne existiert nur aufgrund einer Gemeinschaftsbeziehung. Die Gesellschaft besteht nicht aus lauter isolierten Individuen.

Den isolierten Einzelnen absolut zu setzen und allein von ihm her zu denken, ist eine wirklichkeitsfremde Abstraktion. Das Gender-Mainstreaming-Programm ist deshalb alles andere als gerecht. Resultat ist eine paradoxe Mischung aus Anarchismus und Zwangskollektivismus mit allen Merkmalen einer Ideologie. Die Frage lautet dann nicht mehr nur: Zur genauen Information sei verwiesen auf Bulletin Nr. Staat, Gesellschaft und soziale Strukturen wie Familie sind jeweils mitgemeint. Nun aber beginne etwas ganz anderes. Wie die Postmoderne nach Deutschland kam — Erinnerung an den Herbst , in: Christliches Medienmagazin, Heft 2, , S.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind von Natur aus unfruchtbar und nicht wie Ehe und Familie auf eine kommende Generation hin ausgerichtet. Wer sie verleugnet, bezahlt mit Leiden. Teil dieser Erde ist der Mensch. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann. Wen interessiert das philosophische Kauderwelsch, mit dem Genderisten ihre radikalen gesellschaftspolitischen Ziele verbergen? Bei Judith Butler klingt das so: Die diskursiven Grenzen des Geschlechts, Berlin , Das Geschlecht ist eine Phantasie, etwas, das wir nur deswegen glauben, weil es uns so oft gesagt wird.

September in der Paulskirche der Theodor W. Adorno Preis mit 50 Euro verliehen wurde. Im Interview sagte sie: Klar, wer die Unterworfenen sind: Erscheinungsformen dieser queeren Wesen sind drag queens und kings, leather queens, cross dressers, transsexuelle Lesben. Wir sind im Begriff, in den unaufhaltsamen demografischen Winter hineinzuschlittern.

Warm halten werden die Familien, aber nur jene, die Familie haben. Auch andere Zukunftsindikatoren zeichnen keinen rosa Streifen an den Horizont: Gender Mainstreaming und die Gender Theorien. Ein entscheidender Schritt auf dem Weg der weltweiten Ausbreitung von Gender Mainstreaming war die 4. Weltfrauenkonferenz in Peking Diese ist trotz aller Facetten eine fest umrissene Theorie, wie sie in den Gender Theorien Gender Studies niedergelegt ist.

Zentraler Leitbegriff dieser Theorien ist ein neuer Gender-Begriff. Wesentliche Grundgedanken der Gender Theorien sind dem Marxismus entlehnt. Verschieden ist ungleich, und ungleich ist ungerecht. Gleichheit bedeutet jetzt absolute Austauschbarkeit von Frau und Mann. Doch wie kann das gehen?

Und zwar Gender in ihrer eigenen Umdeutung: Im Gegensatz zu Geschlecht gibt es auch nicht nur zwei Gender, sondern viele. Auf seiner Webseite war zu lesen: Statt zweier aufeinander verwiesener Geschlechter Mann und Frau gibt es jetzt eine Vielzahl gleichgestellter Gender. Dann weist sie darauf hin, dass es die Aufgabe von Gender Mainstreaming sei, diese Sicht programmatisch umzusetzen: Die folgenden Beispiele weisen darauf hin:.

In den Gender Theorien wird der Gleichheitsbegriff umgedeutet. Es geht nicht mehr um Chancen- und Rechtsgleichheit, sondern um Austauschbarkeit. Haupthindernis auf dem Weg zu dieser neuen Gleichheit ist die Mutterschaft. Schwangersein und Stillen kann nur die Frau. Die Sprache heilt, wenn sie eine Wahrheit klar ausspricht. Die Sprache wird bewusst eingesetzt, um zu verwirren und blind zu machen.

Hier passt auch das Bild vom U-Boot: Es gibt sich noch nicht wirklich zu erkennen. On Men, Women and the Rest of Us. Why Male and Female are not enough, in: Anmerkung zum Artikel von Marguerite A. Die Gender-Ideologie, so M. Peeters, ist Teil der Postmoderne, und das beinhaltet schon eine charakteristische Schwierigkeit: Der Begriff Gender wird in der Gender-Ideologie nie definiert. Es gibt daher auch kein Ankommen, nur ein immer erneutes Dekonstruieren. Kurz nach der Konferenz legte sich die UNO aber auf den ideologischen Gender-Begriff fest und forderte alle Mitgliedsstaaten auf, sich an die Gender Perspective zu halten.

Peeters ihr Buch vorrangig geschrieben hat, wissen davon aber nichts. Damit ist aber nicht die Gleichberechtigung von Mann und Frau gemeint, auch nicht einfach eine rechtliche Gleichstellung von Frau und Mann. Gemeint ist ein Doppeltes: Gender equality meint die Gleichheit und Gleichstellung aller Gender, d.

In der Gender-Ideologie gelten die Lebensstile von u. Marguerite Peeters schreibt dazu: Dabei zielt die Autorin auf eine positiv konstruktive Perspektive: Sie geben einen Einblick in das reiche Denken von Marguerite A. Peeters und regen an, selber weiterzudenken, wer der Mensch ist, und wie er seine Zukunft menschlicher gestalten kann. Siehe auch das Editorial in diesem Heft, Seite 3. Die Gender-Revolution hat nichts Neues erfunden. Es taucht in Konzepten auf wie diesen: Wie zeigt sich das in der postmodernen Kultur und in der Gender-Revolution im Besonderen?

An dieser Stelle sind zwei analytische Bemerkungen erforderlich. Die Macht hat im Ethos beider nicht nur einen dominierenden Stellenwert, sondern ist ein als Selbstzweck verfolgtes Ziel. In der Moderne war sie als demokratisches Prinzip geachtet: Da die Macht nicht als ein Dienen begriffen wird, wird sie zum Selbstzweck. Der moderne und postmoderne Kult der Macht verdankt vieles der Ideologie des Marxismus: Trotzdem verwandelte sich seine Vision der Demokratie in den Gulag. Und es ward Licht. Besteht nicht die Gefahr, dass sie noch schlimmeren ideologischen Entfremdungen ausgeliefert sind als denen in der Vergangenheit?

Diese hatten nicht die Person in ihrer Ganzheit zum Gegenstand: Doch die Lesarten der Gleichheit sind weit davon entfernt, stets dem Geist dessen zu entsprechen, was wirklich wahr und universal ist. Gleichheit hat seit dem So hat es die Kulturrevolution des Westens vom Naturalismus ausgehend erreicht, mit dem Begriff der Natur zu brechen.

Dieses statistische Gleichgewicht, auf das die Quoten abzielen, ist dekonstruktivistisch. Bisweilen werden Tiere personifiziert wie beispielsweise in der Tierrechtsbewegung oder der Mensch wird zum Tier reduziert, wie man es in manchen aktuellen Filmen wie auch in neuheidnischen spirituellen Trends sehen kann. Die politische und kulturelle Durchsetzung des Gender-Prozesses konfrontiert uns mit Entscheidungen, die das Herz und das Gewissen der Menschen und Nationen in ihrer konkreten Lebenswirklichkeit mit einbeziehen: In der Gender-Ideologie bedeutet es aber auch, dass Kinder!

NGOs, Privatunternehmen, Think Tanks oder Expertengruppen sind in der Regel nicht konstitutio-nell verankert und daher mit einem Legitimationsdefizit behaftet. Leise und heimlich wurde so die Macht verlagert: Die Liebe ist durch die moderne westliche Kultur weitgehend in Vergessenheit geraten. Die menschliche Person, frei geschaffen, kann sich nur in der Freiheit entwickeln.

Was ist der Inhalt der Gender-Ideologie? Diese Einsicht gibt uns die Hoffnung. Die Nicht-Anwendung dieser Regel hat viel Verwirrung gestiftet. Es besteht darin, sich vom Guten abzuwenden, es zu leugnen, sich ihm zu widersetzen und es uns vorzuenthalten. Doch da es dem Guten entgegentritt, kann es dieses selbst nicht beinhalten. Wenn die Zeit der Ernte kommt, wird das Unkraut vom Weizen getrennt. Die derzeitige Situation ist vielmehr eine totale Verwirrung, die aus den Vermischungen bei der Interpretation der Sprache, beim Bildungswesen, bei der Kultur und der Politik kommt.

Die Genderkultur scheint das gesamte Territorium zu besetzen. Die ersten beiden gehen aus einem politischen Realismus hervor, an dem es uns zuweilen mangelt. Sie scheinen sich zu widersprechen: Sie lassen nicht locker. Der Genderaktivismus ist ein Papiertiger.

Unsere dritte Bemerkung geht aus einem anthropologischen, kulturellen und spirituellen Realismus hervor: Die praktische Schlussfolgerung, die wir aus diesen Beobachtungen ziehen, ist folgende: Denn wenn wir diesen Rahmen betreten — wie sollten wir es dann vermeiden, dass:. Im Widerspruch zu dem, was die Theoretiker der Gender-Ideologie behaupten, wird man niemals zu etwas anderem, als zu dem, was man ist. Sie sind zum Scheitern verurteilt. Wir meinen, dass die Stunde gekommen ist, die Aufmerksamkeit von der Thematik der Gender-Ideologie, die heute beinahe zwanghaft geworden ist,13 abzuwenden und mutig in eine andere Richtung zu schauen — in die der guten Dinge, die uns durch das Wirken der Gender-Ideologie vorenthalten werden.

Dieses Werk wird an der Schwelle der theologischen und trinitarischen Perspektive einer Neuevangelisierung stehen, deren Zeichen einer neuen Kultur ebenso Zeichen der Erwartung sind. Eine Liebesbeziehung bringt eine Frucht hervor, die in der geschenkten und empfangenen Liebe ihren Ursprung hat: Sie ist im Gegensatz dazu die Liebe zu dem, was ist. Ihr Modell scheint die gleichberechtigte Teilhabe aller zu preisen, dennoch bleiben sie in einem dialektischen Ansatz der Macht stecken. So wie die postmodernen Paradigmen von den Ideologen und der Global Governance interpretiert werden, sind sie letztlich alle neo-binaristisch.

Das Heraufziehen einer neuen Zivilisation: Es ist ein entscheidender Schritt, den die Menschheit in einer Zeit zu gehen hat, in der sich eine globale Kultur der Gleichheit etabliert: Sie hat ihren Ursprung in der Liebe des Vaters. Sowohl die Moderne als auch die Postmoderne haben die Vaterschaft als die Quelle der Liebe ignoriert. Der Abschied vom Naturalismus, Rationalismus und Intellektualismus: Die Postmodernen greifen nicht nur den Essentialismus, sondern auch die Metaphysik der Substanz an.

Ihr radikales Ziel ist es, das zu dekonstruieren, was ist. Sie ist eine freie Gabe: Sie ist auch kein soziales Konstrukt: Sie befinden sich nicht mehr auf dem Pfad ihrer Bestimmung. Transhumanismus und Queer Theo-rien haben erheblichen Einfluss auf die Postgender Theoriebildung, weitere wichtige Namen sind Judith Butler lesbisch lebend und Kate Bornstein im transgender Lebensstil.

Da es ihnen an Wissen und Kompetenz fehlt, befassen sie sich mit dem ideologischen Zusammenhang aus einer begrenzten Perspektive heraus. Editions Saint-Augustin, , S. Peeters befindet in ihrem Buch: Das postmoderne Stereotyp ist der Binarismus: Caritas in Veritate, S. In seinem Werk De officiis sagt er: Ein Blick auf Gender. Genese eines Begriffs aus der leibfernen Philosophie der Neuzeit. In diesen Richtungsstreit hat sich eine neue Theorie eingeschaltet, die postfeministische Aufhebung von Frausein: Es gebe gar kein biologisches Geschlecht sex , nur noch ein sozial und kulturell zugeschriebenes Geschlecht gender.

Zum erstenmal sind damit auch biologische Vorgaben als nicht definitiv angesehen und dem Rollenspiel unterstellt. Sie sieht einen Widerspruch in der bisherigen feministischen Argumentation: Der Widerspruch sei jedoch zu beheben: Butlers Ansatz ist erkenntnistheoretisch: Allein diese sei erlaubt und sinnvoll — und werde daher als einzige eingeblendet. Das Ich kennt keine Fleischwerdung. Der Vorwurf maskulinistischer Subjektzentriertheit mit Fixierung des Objekts ist solcherart geradewegs umzudrehen. Butlers Epistemologie schaltet Ontologie einfachhin aus. Konkret bedeutet dies eine neue Praxis und Gegennormierung: Ob es sich dabei um eine Soft-Version handelt?

Kritik der radikal dekonstruktivistischen Gender-Theorie. Bei allen dreien kommt es ungewollt? Wenn dies — im Gegenzug gegen die Leibferne von gender — gelingt, sollte einen das freuen. Aber dazu bedarf es einer Offensive: Auch Zeugung und Geburt werden in den Bereich des Heiligen gestellt: Sie sind paradiesisch verliehene Gaben Gen 1, Nie wird nur primitive Natur durch Christentum und Judentum verherrlicht: Wie tief solches Werk im Leiblichen verankert ist, zeigt eben das Kind.

Die diskursiven Grenzen des Geschlechts, Frankfurt Ann Pauwels, Gender Inclusive Language: Gerl-Falkovitz, Zwischen Somatismus und Leibferne. Zur Kritik der Gender-Forschung, in: Feminismus und Postmoderne in der Gegenwart, Frankfurt , Referat bei der Robert- Bosch-Stiftung in Stuttgart, 4. Einleitung in die philosophische Anthropologie, in: IV, Frankfurt am Main Michel Henry, Fleischwerdung, Freiburg Insel , II, Ivanka, Einsiedeln , 52f. Dort lehrt sie Feministische Rechtswissenschaft, zugleich der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Baer ist Mitherausgeberin der feministischen Zeitschrift Streit.

Aufgabe des GKompZ war und ist es, das Programm des Gender Mainstreaming, auf das sich die Deutsche Bundesregierung im Jahr festgelegt hat, politisch und gesellschaftlich in die Praxis umzusetzen. Ausgangspunkt dieser Gleichstellung ist weniger das Geschlecht als vielmehr Gender. Auch wenn diese Theorien zahlreiche Facetten haben, etwa die von der Frau als Dauer-Opfer, gehen sie im Kern von zwei nie bewiesenen Voraussetzungen aus: Verschieden ist ungleich und ungleich ist immer ungerecht.

Eine Frau, die auf Karriere verzichtet, weil ihr die Bindung an Familie und Kinder wichtiger ist, hat noch nicht das richtige Bewusstsein. Leiblichkeit weist darauf hin, dass eine Frau-Mann-Beziehung verschieden ist — und eben nicht gleich — von einer Mann-Mann- oder einer Frau-Frau-Beziehung. Die Gender-Theorien sind eine umfassende Weltsicht. Doch eine Gesellschaft setzt sich nicht aus autonomen Individuen zusammen. Auch jedes Individuum verdankt sein Leben diesem geschlechtlichen Unterschied.

Den Gender-Theorien zufolge ist alles, was ist, nur sozial und kulturell konstruiert. Es muss dekonstruiert und immer wieder neu konstruiert werden. Doch nach welchen Kriterien? Worauf beruht das Recht, wenn es nichts Absolutes mehr gibt? Woran macht sie sich fest? Der Artikel wurde am Ein Programm zur Gestaltung von Zukunftslosigkeit? Interview mit Christl R. Gender Mainstreaming GM ist ein facettenreicher Begriff. Manche verstehen darunter einfach die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter. GM meint aber im Kern etwas anderes und wenn man dieses andere nicht will, sollte man auf den Begriff GM verzichten.

In einem zweiten Schritt gehen die GT noch weiter: Welche Vorstellungen oder wissenschaftliche Annahmen liegen den Gender Theorien zugrunde? In den GT sind dies Grundannahmen, die nicht hinterfragt werden. In der Kibbuzbewegung war man anfangs davon ausgegangen, dass es Gerechtigkeit in einer Gesellschaft nur geben kann, wenn alle Geschlechtsrollenunterschiede abgeschafft sind. Deswegen wurden in den Kibbuzim die Kinder von Geburt an im Kinderhaus von ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen versorgt. Jede Ungleichheit sollte vermieden werden.

Aber erstaunlicherweise setzten die Frauen es in der gesamten Kibbuzbewegung durch. Die Studien kommen zu dem Schluss: Es gibt Geschlechtsrollenunterschiede zwischen Mann und Frau, die nicht gesellschaftlich konstruiert sind, sondern die dem unterschiedlichen Wesen von Mann und Frau entsprechen. Eine amerikanische Studie zeigt: Die Studien der Kibbuzim zeigen: Der Begriff sex betont das Biologische am Geschlecht.

Es ist, als wolle man einem Fisch sagen, er sei frei, sich im Wasser oder auf der Erde oder in der Luft zu entfalten. Diese Freiheit hat der Mensch nicht. Er kann sich nicht selbst nach Belieben neu erfinden. Er kann sein Potential nur entfalten, wenn er das ihm Gegebene, seine Verwurzelung in seiner Leiblichkeit, annimmt.

Was macht die Gender Theorien und Gender Mainstreaming so attraktiv? Diejenigen, die Gender Mainstreaming auf der Weltfrauenkonferenz durchgesetzt haben, taten es mit dem Ziel, eine politische Strategie zur Durchsetzung der Gender-Theorien zu haben. Da die GT aber so radikal sind, wird versucht, sie politisch nur in kleinen Schritten durchzusetzen. Deshalb meinen einige, bei GM ginge es nur um mehr finanzielle und politische Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau. Diese Ungerechtigkeiten sind wie Wunden, an denen die Menschen leiden.

Ihre Sehnsucht nach Gerechtigkeit wird in den GT ausgebeutet, denn sie bieten keine heilende Medizin an, sondern Gift. Denken wir nur an den Studienhinweis mit den Depressionen der Frauen. Sie ist eine Illusion, sie entfremdet den Menschen von sich selbst und verhindert so, dass er sich ganzheitlich mit Leib, Seele und Geist entfalten kann. Ich werde immer wieder gefragt: Wer Geschlechtergerechtigkeit meint, soll auch diesen Begriff verwenden.

Was ist denn Geschlecht? Es steht nicht zu unserer Disposition.

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Dabei ist allerdings wichtig: Die Schwerpunkte liegen beim Mann anders als bei der Frau. Die Gender-Theorien gehen deshalb davon aus, dass es mehr als nur zwei Geschlechter gibt. Das ist die Norm. Den verschiedenen Formen von Hermaphroditismus bzw. Wenn wir Krankheiten mit Gesundheit verwechseln, verlieren wir jede Orientierung in unserer Gesellschaft.

Wenn nicht, greift doch Gender Mainstreaming ohnehin ins Leere. Warum dann noch protestieren? Welche Folgen hat das? Keine dieser Lebensformen ist ja angeboren! Angeboren sind nur unsere Geschlechtsmerkmale!

Kinder helfen Kindern 2011

Die Ehe beruht ja gerade auf dem geschlechtlichen Unterschied zwischen Mann und Frau. Sie werden daran gehindert, sich als Frau oder Mann anzunehmen. Nur so haben wir Zukunft. Weltfrauenkonferenz in Peking nahm. Von Peking aus gelangte es in die ganze Welt, vor allem in die westlichen Staaten. In Teil I geht es um den historischen Hintergrund.

Was geschah im Vorfeld der Weltfrauenkonferenz? Still und leise hat sich das Wort Gender in unsere Welt eingeschlichen. Weltfrauenkonferenz in Peking hat Gender weltweit eine neue Bedeutung erhalten. Was auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking geschah, ist wichtig. Man sollte besser von einem Gender Establishment sprechen. Zu Frauenfragen gab es bisher vier internationale Konferenzen, zuletzt die in Peking. Seit ihrem Bestehen hat die UN deshalb darauf geachtet, dass Resolutionen nicht mit Mehrheit gegen Minderheit, sondern im Konsens mit allen Mitgliedstaaten verabschiedet werden.

Technisch geschieht das so: Aufgrund des Konsens-Prinzips war es in der Vergangenheit so, dass eine Resolution erst nach langen Debatten zustande kam. Die Tonangebenden in der UN, d. Sie haben einen offiziellen Beraterstatus. Es gelang ihr dort, den Fokus der Konferenz auf ihr eigenes Thema zu lenken: Mehr Macht den Frauen und das Recht auf Abtreibung.

Die Medien konzentrieren sich auf die UN-Hauptkonferenzen. Doch die eigentliche Arbeit wird auf den Vorkonferenzen geleistet. Bei der Auseinandersetzung um die Gender-Perspektive geht es um einen ideologischen Konflikt. Da ist es wichtig, die Seiten im Konflikt auch mit Namen zu nennen.

Ihre Lobbyarbeit organisierten sie von den Fluren aus, hinter denen die Delegierten konferierten. Wieder nahmen an dem Treffen viele UN-Angestellte teil. Die UN gab dazu ein Statement heraus: Solche Texte sind keine Einzelbeispiele. Sie geben nur ungeschminkt wider, was die Gender-Perspektive im Kern besagt: Der Entwurf enthielt kein einziges positives Statement zur Ehe, zum Familienleben, zur Mutterschaft, zu Elternrechten oder zur Religion. Er stellt westliche Utopien vor lokalen Pragmatismus. Doch bald wurde klar: Das zentrale Wort des Resolutionstexts war Gender.

In fast jedem Abschnitt kam der Begriff vor: Hier wurde die Sprachverwirrung perfekt, denn kaum jemand wusste anfangs genau, was mit Gender gemeint war. Genau diese Abkopplung ist aber der theoretische Ansatz der Gender-Perspektive. Die Delegierten der Dritten Welt wollten sich allerdings nicht damit abfinden, dass im Resolutionstext das Wort Gender schon so ideologisch besetzt, so eindeutig nur in der neuen Bedeutung festgelegt war.

Sie waren auch nicht zur Tagung gekommen, um Belehrungen in feministischer Erkenntnistheorie zu erhalten. Ein Reporter schrieb treffend: Einige Delegierte schlugen vor, das Wort Gender im Text solange in eckige Klammern zu setzen, bis man zu einer einvernehmlichen Definition gekommen sei. Sie verurteilte scharf jeden Versuch, Gender in eckige Klammern zu setzen: Die Delegierten waren verletzt.

Es wird ihnen nicht gelingen. Sie vergeuden nur kostbare Zeit. Viele Vertreter der Familienkoalition waren verwirrt. War Gender wirklich schon so ideologisch besetzt? Konnte es nicht auch ein gutes, brauchbares Wort sein? Das Material des Kurses zeigte ihnen, wie ausgefeilt die Gender-Theorien und wie besetzt der Gender-Begriff schon waren. Zugegeben, die Probleme sind real und schwerwiegend. Was wir brauchen, ist eine echte Frauen-Perspektive. Marta Casco stellte einen formellen Antrag an die tagungsverantwortlichen UN-Vertreter, eine klare Definition von Gender vorzuschlagen.

Schon allein dadurch, dass sie die Frage aufwerfe, versuche sie, die Sache der Frau zu unterwandern und die Konferenz zu sabotieren. Das hatte es noch nie gegeben. Marta Casco war der Auffassung: Glaubten auch die Vertreter der Clinton-Regierung, es gebe mehr als zwei Geschlechter, also weitere Gender? Doch ihr Kampf um Klarheit war vergeblich. Eine Neubuchung konnten sie sich nicht leisten. Und wie eine leitende Vertreterin der US-Delegation meinte, so wird es wohl kommen: Hinter den Kulissen begann jetzt ein Tauziehen, in dem Geld und Einfluss benutzt wurden, um den Sieg der Gender Agenda sicherzustellen.

Dagegen waren die bunten Flyer und Informationen der Familienkoalition machtlos. Die einflussreichen Vertreter der Gender-Perspektive, d. Nur eines konnten die UN-Delegierten erreichen: In Bezug auf Gender setzte sich ein fauler Kompromiss durch. Die Feministen, die immer wieder betonten, der neuen Bedeutung von Gender habe man schon lange zugestimmt, waren zufrieden. Der letzte Satz ist ein Kernsatz der Gender Agenda. Im Grunde ist er eine Kampfansage an die Wirklichkeit. Sie lehnen aber auch das Gegenteil davon ab.

Sie behaupten nicht, dass alle Unterschiede biologisch bedingt sind. Viele Faktoren spielen eine Rolle und wirken zusammen: Frauen hatten eine Arbeit, die es ihnen erlaubte, den Kindern nah zu bleiben. Aber eine Mehrheit wird es, und sie sollte auch darauf vorbereitet sein.

Kein Geschlecht ist das Bessere. Doch gleichzeitig sind Frau und Mann in einmaliger Weise aufeinander verwiesen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind vielleicht vergleichbar mit dem Abstand zwischen den Augen: Noch vor der Konferenz in Peking trafen sich die Vertreter der Familienkoalition und erarbeiteten einen alternativen Resolutionsentwurf: Die alternative Plattform bemerkt: Es ist ein konstruktives Gegenprogramm zu dem von der Gender Agenda vorangetriebenen Klassenkampf.

Eine afrikanische Delegierte rief: Doch hatte diese keinen Einfluss mehr auf den Resolutionstext. Immer wieder werde ich gefragt, was ich in Peking sah. Auch auf die Gefahr hin, zu stark zu vereinfachen, ist meine Antwort: Das ist die Gender-Perspektive in Kurzform. Sie soll in den Mainstream gelangen. Damit dies geschehen kann, ist sie verpackt in wunderbare Worte wie Gleichheit, Rechte, Familien, reproduktive Gesundheit und Fairness.

Im Internet ist einzusehen: The Family in America, August , S. Re-imagining Gender, Hunters College, Kursleiterin: Selected Prose, , New York, S. Viele waren damals verwirrt, denn es gab eine Kluft zwischen dem, was man im Alltag unter Gender verstand Mann und Frau in ihrer sozialen Gestalt, aber mit fester Anbindung an das biologische Geschlecht und den Theorien der Gender-Perspektive.

Der liberale Feminismus, der das autonome Individuum in den Mittelpunkt stellt, ignoriert die Bedeutung der Familie als soziale Einheit. Schon Ende der er Jahre wandten sich viele Feministinnen vom liberalen Feminismus ab. Die wichtigsten Vertreterinnen des Feminismus seit den er Jahren bis heute wandten sich den Philosophien von Marx und Engels zu, auch wenn sie dies nicht immer direkt zu erkennen geben. In den Theorien von Marx und Engels fanden sie ihr eigenes Thema wider: Alle Geschichte ist Klassenkampf. Der erste Klassenkampf aber ereignete sich in der Familie. Der Vater muss entmachtet werden.

Engels war auch der Auffassung: Die Privathaushaltung verwandelt sich in eine gesellschaftliche Industrie. Bei Firestone finden wir bereits die zentralen Gedanken der heutigen Gender-Perspektive: Die geschlechtliche Verschiedenheit von Frau und Mann hat keine Bedeutung mehr. In der Vorbereitung zur 4. Ziel ist die klassenlose Gesellschaft, die von der grundlegendsten Klasse, die es gibt, befreit ist: Firestone hat die Zukunft der Gleichheit so vorgedacht: Wo das Geschlecht, d.

Wo es nur noch um Gender statt um Geschlecht geht, ist es unwichtig, ob eine Frau sexuelle Beziehungen mit einem Mann oder einer Frau hat, mit einem oder mit mehreren Menschen. Die Feministin Ellen Herman schreibt: Auch das Inzest-Tabu muss fallen, schreibt Firestone: Von Gender-Feministen wird es schon lange gefordert, z. Jetzt, , steht es offen zur Disposition in der BRD. Shulamith Firestone attackierte auch noch eines der letzten Tabus unserer Gesellschaft: Weltfrauenkonferenz in Peking beteiligt.

Das Labeling erzeugt ein Scheinwesen [fictitious being] Auf diese Zukunft arbeiten heute schon viele Gender Feministinnen hin. Die Abschaffung geschlechtlicher Verschiedenheiten um jeden Preis. Doch sind sie eng mit dem verbunden, was in der UN geschieht. Wenn das Ziel statistische Gleichheit ist, muss diese gemessen werden. Die Pekinger Aktionsplattform fordert wiederholt gender-spezifische Statistiken.

Nicht alle Frauen sind z. Es gibt ein Haupthindernis auf dem Weg zur statistischen Gleichheit: Krieg gegen die Mutterschaft. So glaubt die Feministin Nancy Chodorow: In einer Familie, in der der Vater arbeiten geht und die Mutter zuhause ist, lernt das Kind anzunehmen, dass Mann und Frau verschieden sind. Die neue Hirnforschung zeigt: Eine Mutter, die nur durchschnittlich verdient, kann ihre Kinder nur in Kinderkrippen geben, wo immer mehrere Kinder auf eine Bezugsperson kommen und es immer eine Fluktuation der Betreuerinnen geben wird wird.

Aber wahrscheinlich ist es umgekehrt: Die Gender Agenda fragt nicht zuerst nach dem, was Kinder brauchen; sie hat nur ein kurzsichtiges Ziel im Auge: Einige Frauen sagen, dass sie zu Hause wirkliche Autonomie erleben. Wir sind hier, in Peking! Wieder eine andere leitete eine ehrenamtliche Initiative gegen die Ausbreitung der Prostitution.

Wovon werden die Kinderkrippen bezahlt? Die Gender Feministen sagen: Karl Dietz Verlag, Berlin. Band 21, , S. Frauenbefreiung und sexuelle Revolution, Frankfurt, Women and Revolution, hg. Lydia Sargent, Boston, , S. Gender Trouble, Routledge , S. Der Anthropologe und Psychoanalytiker Melford E. Es ist bedauerlich, weil die Studie wichtige Fragen zu den derzeitigen Kernthemen der Gender-Debatte aufwirft. Einige meiner Schlussfolgerungen sind zwar scharf kritisiert worden, doch keiner der Kritiker hat jemals die Stimmigkeit meiner Ergebnisse angezweifelt.

Warum wird die Studie dennoch ignoriert? Das soziale Geschlecht Gender und die Unterschiede in den Geschlechtsrollen von Mann und Frau sind gesellschaftlich konstruiert. Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist kulturbedingt, nicht naturbedingt. Die Befreiung der Frau kann nur gelingen, wenn Familie und Kindererziehung nicht mehr im Mittelpunkt weiblicher Interessen stehen.

Sie wurden auch kaum jemals hinterfragt, wenn man von den Auffassungen einiger weniger feministischer Theoretikerinnen mit abweichender Meinung absieht. Ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen wurden unter den Teppich gekehrt. Auf diese Weise braucht sich niemand der Herausforderung zu stellen. Sie beinhaltete Elemente der ersten Feminismuswelle, die ca.

Sie gingen davon aus, dass diese Unterschiede Folge von Geschichte und Tradition seien sowie das Ergebnis ungleicher Sozialisation im Kindesalter. Germaine Greer schreibt explizit: Als Folge davon wird der Horizont der Frau auf die private Familienwelt begrenzt. Wenn Mutterschaft gesellschaftlich konstruiert ist, so folgt daraus, dass sie auch dekonstruiert werden kann. Diesen Schritt sind einige Feministinnen, etwa Jeffner Allen, gegangen: Doch waren sie nicht der Auffassung, Mutterschaft sei ein Mythos, der Wunsch nach Kindern sei sozial konstruiert und die biologische Fortpflanzung sei ein Instrument zur Aufrechterhaltung des Patriarchats.

Die Neuerungen in der Kindererziehung wurden aber nicht nur zum Wohl der Frau, sondern auch zum Wohl des Kindes konzipiert. Zudem war die gemeinschaftliche Erziehung aus ihrer Sicht die wirksamste Methode, den Kindern die Kibbuz-Ideologie, insbesondere die feministische Ideologie, zu vermitteln. Mittlerweile haben die Sabras der zweiten und schon der dritten Generation das Erwachsenenalter erreicht. Sowohl ideologisch als auch institutionell hat die Reform an Fahrt zugenommen.

Ihre Generation scheint das Konzept der Gleichheit, unter deren Vorzeichen sie erzogen wurde, abzulehnen. Der Kibbuz hat ein Problem mit dem Konzept der Gleichheit. Es will zwei Dinge gleichzeitig: Vielfalt entwickeln und Gleichheit erzwingen Wollen wir nun Gleichstellung oder Unterschiedslosigkeit? Warum soll ich in einer Branche arbeiten, die mich nicht interessiert? Es ist eine sehr harte Arbeit. Das gibt es auch im Tierreich. Es handelt sich um einen Unterschied, der von der Natur bestimmt ist. Ich finde, es hat viele Vorteile, eine Frau zu sein.

Es gibt physiologische, biologische und psychische Unterschiede. Die radikale Reformbewegung der Sabras fand nicht nur in ihrer Ideologie statt, sondern vollzog sich ganz praktisch. Ich sah die Ergebnisse Die Kibbuz-Frauen hatten begonnen, ihre Kinder nach Hause zu holen. Denn das ist es doch, worauf es beim Erziehen von Kindern wirklich ankommt. Als Mutter will ich unbedingt, dass mein kleines Kind nachts zu Hause ist; ich will es morgens aufwachen sehen.

Aus ideologischer Sicht habe ich Bedenken, Um nur zwei Beispiele zu nennen: Nicht zuletzt deshalb haben israelische Feministinnen die Reformbewegung ausnahmslos angeprangert. Das ist aber nicht das Gleichheitskonzept der Sabras; die meisten von ihnen haben es immer abgelehnt. Das ist meiner Ansicht nach ein Skandal. A Thematic Overview, in: Pleasure Under Patriarchy, in: Geer and William T. Harriet Engel Gross et al.

The Annihilation of Women, in: Essays in Feminist Theory, Totowa N. Rowman and Allanheld , S. Norwood Editions, , S. Eckige Klammern im Original. It describes initiatives for providing better care to groups that have so far been neglected, such as the mentally ill. One chapter analyzes major health policy reforms in the Netherlands, Austria, England, and Finland, from their inception to their implementation. Do actual reforms differ from the original ideas on which they were based? To what extent have different stakeholders influenced and modified plans for reform?

  • Children and Their Changing Media Environment: A European Comparative Study (Routledge Communication.
  • Americas Energy Future: Technology and Transformation: Summary Edition;
  • The Big Bad Wolf Tells All.
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Have governments achieved their goals? The book also focuses on the topics of prevention, health among the elderly, patient orientation, personnel development, and drug policy. Download now for free or you can read online Bertelsmann Transformation Index Political Management in International Comparison book. The peaceful transition of authoritarian regimes toward democracy and a market economy poses enormous challenges for citizens and politicians alike. Around the world, under widely differing conditions and with varying degrees of success, reform-oriented groups are struggling to democratize their countries and to strengthen the market economy.

Good governance is the decisive factor for the success or failure of any transition process. The global ranking measures and compares transition processes worldwide on the basis of detailed country reports. Comparing systematically the status of democracy and market economy on an international basis, the BTI also provides comprehensive data on the quality of political management in transition and developing countries from to Changing the World by Bertelsmann Stiftung download Asia: Download now for free or you can read online Asia: Changing the World book.

While Asia's rise has become a stabilizing factor in the global economy, it also presents the international community with a number of key political challenges. Europe can no longer ignore Asia's economic might, its political ambitions, or its cultural influence. This book studies Asia's potential for conflict and cooperation with Europe. It brings together contributions from a number of experts including Amartya Sen, Pascal Lamy, and Paul Kennedy on the changes emanating from Asia and impacting the West.

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Bildungswelten in der Einwanderungsgesellschaft book. Download now for free or you can read online Bildungsregionen gemeinsam gestalten: Erfahrungen, Erfolge, Chancen book. Download now for free or you can read online Mitwirkung er leben: Download now for free or you can read online Kinder und Karrieren: Eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung book. Die Familie leidet nicht darunter und das Umfeld auch nicht. Sie stehen damit vor einer enormen Herausforderung: Wie kann es gelingen, miteinander zu vereinbaren, was doch oft fast unvereinbar erscheint?

In diesem Sinne stellen sie eine gesellschaftliche Avantgarde dar. Download now for free or you can read online What the World Believes: Analysis and Commentary in the Religion Monitor book. What role does religious belief play in modern life? How does it influence decisions -among people of all faiths -pertaining to education, sexuality, and the environment? As part of its Religion Monitor, the Bertelsmann Stiftung has been working since with sociologists, psychologists, theologians, and other religion experts in exploring these questions.